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Königreich Atlantis
König Roland I.

Vision und Wirklichkeit
Es gibt wohl keine schönere Vision, als sich eine Welt vorzustellen, in der es keinen Krieg gibt, die Verantwortlichen gut miteinander umgehen, Religionen tolerant zueinander sind, die Menschen sich lieben und die Umwelt gesund und lebendig ist.
Alles dieses soll es in dem sagenumwobenen Kontinent Atlantis gegeben haben. Irgendwann ist Atlantis untergegangen – die Idee lebt
Das sagenumwobene, versunkene Atlantis ist als virtuelle, grenzenlose, humanistische Monarchie wiedererstanden und ist Vorreiter einer neuen Weltordnung. Seine Majestät, König Roland I hat 1967 das neue Atlantis erschaffen und sich zum König ausgerufen.
Seine Mitbürger, die Atlanter sind Gäste aller Völker und lehnen jede Art von Gewalt, Rassismus und Intoleranz ab. Atlanter kämpfen mit den Waffen des Geistes und der Liebe. Waffen, die mächtiger sind als Bomben und Raketen.
Atlantis kümmert sich vor allem um das Glück und Wohlergehen der Kinder dieser Welt. Dafür geht Atlantis neue und konsequente Wege. Wir zwingen Organisationen und Staaten moralisch, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden und wir setzen uns mit vielfältigen Hilfsmaßnahmen ein, die Not der Kinder zu lindern.
Kinder sind die Zukunft unseres Planeten.

Vision
Liebe Mitbürger,
die Verwirklichung der "Royal Atlantis Airline" ist nicht nur ein Traum für mich, sondern eine Verpflichtung.
Lassen Sie mich kurz die Geschichte eines kleinen Jungen erzählen, der mir während meiner Zeit als Betreuer eines Kinderlagers in Biafra sehr ans Herz gewachsen war.
John, so war sein Name, hatte wie viele andere Kinder auch, seine Eltern in den Kriegswirren verloren. Später half er mir im Lager Nguru.
Jeden Abend fuhren wir mit einem Lastwagen zum nahe gelegenen Flughafen Uli Annabell und warteten auf Hilfsflüge aus dem Ausland. Aber wir warteten nicht allein. Betreuer von anderen Elendslagern und auch Privatleute hofften auf einige Lebensmittel. Wenn dann tatsächlich ein Flugzeug kam, mußten wir regelrecht um jeden Sack Reis kämpfen.
Auch John, obwohl er mit seinen 12 Jahren sehr schmächtig war, versuchte mutig, Lebensmittel zu ergattern, nicht etwa für sich, sondern für die Kinder im Camp.
Auf der Rückfahrt ins Lager habe ich eines Nachts gesehen, daß er über und über mit Blut verschmiert war. Man hatte ihn geschlagen. Auch Kinder blieben nicht verschont, wenn Hunger und Verzweiflung die Menschen zu brutalen Mitteln greifen ließ.
Später habe ich ihm dann erzählt, daß ich König von Atlantis bin. Einige Tage danach, es war genau an meinem Geburtstag, schenkte er mir ein einfaches, selbstgebasteltes Holzflugzeug. Auf den Tragflächen hatte er drei Worte geschrieben, die später mein ganzes Leben verändern sollten. Da stand "Royal Atlantis Airline". Er sagte, daß ich als König eine eigene Fluglinie haben müsse, um notleidenden Kindern helfen zu können.
Eine Idee war geboren
John hat den Krieg nicht überlebt, jedoch seine Idee.
Vielen von Ihnen mag der Weg, den ich gewählt habe, um die "Royal Atlantis Airline" ins Leben zu rufen, außergewöhnlich erscheinen. Doch ich stehe zu dem, was ich sage und tue.
Als König von Atlantis will ich dokumentieren: Atlantis bedeutet Toleranz, Frieden, Freiheit und Menschlichkeit. Ideale, für die es sich lohnt, zu arbeiten und zu leben.
Meine Überzeugung und mein Gefühl sagen mir, daß ich nicht allein bin mit meinen Träumen von der "Royal Atlantis Airline". Ich bitte um Ihre Hilfe und Unterstützung.
Werden Sie symbolischer Bürger von Atlantis.
Bauen Sie gemeinsam mit mir an der "Royal Atlantis-Helgoland Airline", einer Fluglinie, die Tag und Nacht für notleidende Kinder in der Welt im Einsatz ist.
Bauen Sie mit mir ein Stück Hoffnung für die gequälten Kinder dieser Welt.
In Dankbarkeit Roland I.
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